Orte der Inspiration
Meldungen II

„ChemLab“ begeistert Schüler

Experimentieren im Gläsernen Labor

Schüler von heute können die Wissenschaftler von morgen sein! Am 11. Mai 2010 hat das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) das Schülerlabor ChemLab auf dem Campus Berlin-Buch eröffnet. Ab sofort können Lehrerinnen und Lehrer die Kurse im Gläsernen Labor buchen, um ihre Schüler durch hautnahen Kontakt mit Wissenschaftlern und spannende Experimente noch mehr für den Chemie-Unterricht zu begeistern. Das ChemLab bietet zunächst drei Themen für die Sekundarstufe II an: Coffein, Farbstoffe und Kunststoffe. Im Herbst folgen Kurse für die Sekundarstufe I und für die Primarstufe.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.glaesernes-labor.de

Alles über Mikroben

Unter dem Titel „MenschMikrobe – das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ starten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Robert Koch-Institut (RKI) im Juni eine gemeinsame Wanderausstellung zur Infektionsmedizin.
Die interaktive Schau bietet einen allgemeinverständlichen Einblick in die Erforschung der Mikrobe. Dabei bietet sie nicht nur Einblicke in das moderne Wissen über die Krankheitserreger, sondern verdeutlicht auch die historische und soziale Dimension von Epidemien.
„MenschMikrobe“ wurde am 2. Juni in Berlin eröffnet und ist dort noch bis zum 6. Juli zu sehen. Danach wird sie in Bonn und Würzburg gezeigt. Anlass der Ausstellung ist der 100. Todestag des Nobelpreisträgers und Mitbegründers der Bakteriologie Robert Koch am 27. Mai 2010.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.menschmikrobe.de

News-Ticker

+++Im Jahr 2010 wird die Charité 300 Jahre alt. Ein Geburtstag, den das Berliner Medizinhistorische Museum zum Anlass für eine faszinierende Ausstellung nimmt: „Charité. 300 Jahre Medizin in Berlin“, zu sehen bis zum 27. Februar 2011. Wie reagierte die Charité in den vergangenen drei Jahrhunderten auf die großen medizinischen Herausforderungen – von der Syphilis bis hin zu Krebs? Mit welchen Erkenntnissen trugen sie und andere medizinische Einrichtungen um 1900 dazu bei, dass die Berliner Medizin weltweit führend war? Welche Menschen forschten, lehrten und praktizierten an der Charité?
Und welche medizinischen Themen bewegen das berühmte Krankenhaus heute? Diese und mehr Fragen beantwortet die Ausstellung im Rahmen eines spannenden Gangs durch die Geschichte der berühmten Einrichtung+++

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.charite.de

Neurochirurg ausgezeichnet

Preisträger Dr. med. Darko Markovic

Dr. med. Darko Markovic (34), Assistenzarzt in der Klinik für Neurochirurgie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch, ist mit dem Preis der Deutschen Akademie für Neurochirurgie ausgezeichnet worden. Der Mediziner hat in seiner Forschungsarbeit grundlegende Erkenntnisse über das Wachstum von Hirntumoren gewonnen.
Gemeinsam mit dem Forscherteam um Prof. Helmut Kettenmann vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin fand Markovic heraus, warum sich eine bestimmte , besonders gefährliche Art des Hirntumors – das sogenannte Glioblastom – so rasch im gesunden Gewebe ausbreiten kann.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.parexel-akademie.de

Preis für Berliner Transitionsprogramm

Im Zentrum des Programms stehen auch junge Typ-I-Diabetiker

Beim Wettbewerb der „Financial Times Deutschland“ „Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2010“ ist das von Kinderärzten der DRK Kliniken Berlin entwickelte Berliner Transitionsprogramm als eines der innovativsten Konzepte bundesweit ausgezeichnet worden. Das Programm trägt der Tatsache Rechnung, dass chronisch kranke Jugendliche beim Übergang in die Erwachsenenmedizin in Deutschland unterversorgt sind.

Die sogenannte Transition ist bisher nicht einheitlich geregelt und wird nicht vergütet. Ziel des Programms ist es vor allem, anhand zweier exemplarischer Erkrankungen ein Konzept für den Übergang von Jugendlichen in die Erwachsenenmedizin zu entwickeln, in einer Pilotregion zu implementieren und für die Ausbreitung auf weitere Indikationen und Regionen vorzubereiten. Angesprochen sind Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren, die an Epilepsie oder Diabetes Typ I leiden. Das Projekt startete im Juli 2009 mit einem integrierten Versorgungsvertrag zwischen den DRK Kliniken Berlin | Westend und verschiedenen Krankenkassen.

Bis Mitte Mai 2010 hatten sich rund 100 Jugendliche und 40 Fachärzte für Diabetologie und Epileptologie zur Teilnahme bereiterklärt.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.drk-kliniken-berlin.de

Publikationen zur Krebsverbreitung

Wie steht es um die Verbreitung von Krebs im Bundesgebiet? Dieser Frage geht das Robert Koch-Institut in zwei neuen Publikationen nach. Die Veröffentlichung „Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland“ enthält Schätzungen zur Zahl der Menschen, die derzeit an Krebs erkrankt sind, getrennt nach ausgewählten Tumorformen.
Bei der zweiten Publikation handelt es sich um die neue Auflage von „Krebs in Deutschland“, gemeinsam herausgegeben mit der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID). Die Publikation enthält Schätzungen zu Krebsneuerkrankungen von 1980 bis 2006 und erstmalig auch Prognosen (für 2010).
Die Publikationen sind im Internet abrufbar (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.rki.de) und können kostenlos beim Robert Koch-Institut oder bei der GEKID
(Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gekid.de) bestellt werden.

Neue Tagesklinik in Neukölln

Die Klinik an der Rudower Straße bietet 22 Behandlungsplätze

Anfang Mai hat Vivantes in seinem Vivantes Klinikum Neukölln eine neue Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik eröffnet. Mit dieser Einrichtung werde das „Angebot an vollstationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsmöglichkeiten für Neuköllner Bürgerinnen und Bürger“ erweitert, teilte Vivantes dazu mit. Im Vordergrund stehe dabei die medizinische Akutversorgung von Patienten mit seelischen Problemen.

Dafür stehen in der neuen Tagesklinik an der Rudower Straße 22 Behandlungsplätze zur Verfügung. Zum medizinischen Angebot gehören Einzel- und Gruppengespräche, Bewegungs- und Tanztherapie, Musiktherapie, ein offenes Atelier und eine Werkstatt. Die Behandlung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus drei Ärzten, einem Psychologen, sechs Pflegekräften, einer Ergotherapeutin, einem Musiktherapeuten und einer Sozialarbeiterin. Geöffnet ist die Tagesklinik montags bis freitags jeweils von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vivantes.de