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Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel, wie die Natur verlangt“, hatte Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, bereits im 18. Jahrhundert erklärt. Doch so modern diese Erkenntnis erscheinen mag – auf diese Wahrheit war man schon lange vor ihm gestoßen. Schließlich heißt es bereits in der Bibel: „Vom vielen Essen kommen viele Beschwerden.“

Etwas genauer weiß man es heute allerdings schon. Und selbstverständlich kann nicht nur die Menge krank machen, entscheidend für das eigene Wohlbefinden ist immer auch der tägliche Speiseplan. Wenn der nicht stimmt, kann dies sogar zu Krankheiten führen. Insbesondere Kinder brauchen hier eine positive Anleitung. Aus diesem Grund hat sich in Berlin eine Initiative gebildet, die sich dieses Themas angenommen hat. Denn: Wer gesund isst, lernt gesund.

Im Alter wiederum ist vor allem die Mangelernährung ein zentrales Problem. Sie kündigt sich als scheinbar harmlose Appetitlosigkeit an und kann letztlich zu dramatischen Folgen führen. Mit ausgefeilten Konzepten und Produkten versucht man nun, dieser Gefahr zu begegnen. Dass man bei seiner Ernährung einschlägigen Tipps und scheinbar unumstößlichen Volksweisheiten nicht vorbehaltlos trauen darf, zeigt der Artikel „Schwer verdaulich“. Denn bei genauerem Hinschauen entpuppen sich viele Ratschläge als fette Lügen. Wie also ernährt man sich richtig? Thilo Bode, Gründer der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch, ist jedenfalls überzeugt: „Der Preis allein sagt gar nichts aus.“

Und in der Zukunft? In einem entsprechenden Special beschäftigt sich „health+“ mit­ den Essenstrends von morgen. Und stellt natürlich auch die­ Frage nach den Möglichkeiten der Genforschung. Denn beim menschlichen Übergewicht gilt ebenso wie bei den Eigenschaften von Nutzpflanzen: Frage der Gene.

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